Diese Begonie wird auch unter der Bezeichnung Begonia schultzei im Handel angeboten. Sie ist gerade für das feuchtwarme, kleine Terrarium eine ideale Zierde. Mit ihren ausgesprochen zierlichen, leicht oval geformten, dunkelgrünen Blätter wirkt sie - etwa im Vergleich zu Epipremnum - selbst in einem kleinen Aufzuchtbecken nicht überdimensioniert. Zudem ist sie ausgesprochen robust, solange man ihr halbwegs zusprechende Bedingungen bietet. Die sind: ausreichende Wärme (20° oder wärmer) und Feuchtigkeit (aber besser keine Staunässe). Und nicht zuletzt erfreut sie einen dann durch eigentlich ununterbrochene Blüte.

Von dieser aus dem tropischen Westafrika (u.a. Kamerun) stammenden Begonie habe ich irgendwann einmal einen kleinen Trieb erhalten und freue mich seitdem an der sich munter ausbreitenden Pflanze. Die lässt sich zudem leicht durch Teilung vermehren. Bei ausreichender Feuchtigkeit und Bodenwärme (ideal 23°-26°) braucht man den abgeschnittenen Trieb nur wieder in Erde zu stecken und abzuwarten.



"Klettern" tut die Begonie nicht wirklich, aber bei ausreichend hoher Luftfeuchte und Wärme finden die Wurzeln dann genug Halt, um den (zum Licht strebenden) Austrieb irgendwo zu befestigen.

Schöne kleine Blüten, eigentlich das ganze Jahr über...

Und besonders anmutig ist es natürlich, wenn sie irgendwo neu austreibt, wie in diesem Fall. Und es ist , denke ich, auch ganz gut zu erkennen, dass diese Begonie mit recht feuchten, eigentlich fast nassen Bedingungen zurechtkommt, auch wenn sie es wahrscheinlich eher feucht als nass liebt.